E-Mobilität

Mythen zur Elektro-Mobilität:

Zur Elektromobilität werden immer wieder emotionale Diskussionen geführt.
Dabei halten sich zahlreichen Mythen zu diesem Themenfeld im Umlauf.

In Kurzform lässt sich folgendes dazu festhalten:*

Rohstoffe
Es gibt von den maßgeblichen Rohstoffen Lithium, Kobalt, Grafit und Nickel bei weitem ausreichend Ressourcen, auch für einen im globalen Maßstab weitgehenden Umstieg auf Elektrofahrzeuge. Eine höhere Materialeffizienz, verstärktes Recycling und bei Bedarf auch Materialsubstitute können ergänzend dazu beitragen, Umweltauswirkungen zu mindern und Preisanstiege abzufedern.

Erneuerbare Energie
Bereits heute haben wir bei weitem ausreichend erneuerbare Energien, um die gesamte deutsche PKW-Flotte zu elektrifizieren. Allein der Ausbau der EE in Deutschland der vergangenen 5 Jahre wäre dazu ausreichend. Elektromobilität ist zudem der bei weitem energieeffizienteste Beitrag zur dringend erforderlichen Energiewende, Sektorkopplung und Treibhausgasminderung im Verkehr.

Zukunftsaussichten
Auf lange Sicht können Elektrofahrzeuge mit Rückspeisefähigkeit ein stabilisierendes Element in einem intelligenten Stromnetz bilden. Dies bietet auf lange Sicht eine bessere Auslastung eines intelligenten Stromnetzes und bildet das Potenzial zu einer Senkung von Netzentgelten. 

Wussten Sie eigentlich?
Eine vollständige Elektrifizierung der deutschen PKW-Flotte von 45 Millionen Fahrzeugen hätte einen Strombedarf von rund 90 Terawattstunden (TWh) zur Folge. Dies entspricht weniger als einem Sechstel der aktuellen Bruttostromerzeugung in Deutschland. Der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien beträgt bereits aktuell rund ein Drittel. Die 2015 erzeugte Strommenge aus erneuerbaren Energien von 196 TWh ist folglich doppelt so hoch wie der Bedarf einer kompletten elektrischen Fahrzeugflotte.

Strombasierte Kraftstoffe als treibhausgasneutrale Option haben einen mehrfach höheren Strombedarf zur Folge!

Unsere Erfahrungen:
Seitens der DME Consult GmbH haben wir bereits im Jahr 2018 auf Elektromobilität umgestellt. Der Aufbau einer eigenen Ladesäuleninfrastruktur war dabei eine wesentliche Teilaufgabe. Nach bisher mehr als 100.000 km elektrischer Fahrleistung haben wir dabei gute und schlechte Erfahrungen gemacht. 

In eine echte „Tanknotlage“ sind wir dabei zweimal gekommen. Wegen Strommangels liegen geblieben sind wir nie! 

Eine Vielzahl von Apps, Anbietern, Tarifen, eine unterschiedliche Ausstattung von Stecker Systemen sowie variable Ladeleistungen verlangen ein intensives Auseinandersetzen und Kennenlernen dieser Alternative zum Verbrenner. Reiseplanungen bedürfen zum Teil längerer Vorbereitungen. 

In unserer Fahrzeugflotte befinden sich ergänzend zu einem Elektrosmart (unser Startfahrzeug) derzeit zwei weitere BMW i3 sowie zukünftig zwei IoniQ 5. Mit dem I3 konnten wir auch Langstreckenerfahrungen (bis zu 850km Fahrstrecke pro Tag) sammeln. Auch hier gab es zu keinem Zeitpunkt einen nennenswerten Ausfall auf Grund fehlender Ladeinfrastruktur. 

Unterm Strich haben wir den Wechsel „weg vom Verbrenner“ als Unternehmen nicht bereut!

*Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Unsere Dienstleistung zum Thema E-Mobilität

Ladesäuleninfrastruktur
Festlegung der erforderlichen Ladestationen sowie deren Standorte. Durch eine optisch ansprechende Gestaltung der Ladestationen soll eine gute Integration in das architektonische Gesamtbild gelingen. Für die Bestimmung einer sinnvollen Ladeleistung sowie die Wahl des optimalen Ladestationstyp ist eine ausführliche Planung im Vorhinein essenziell. Hierzu wird eine technische Bewertung des maximalmöglichen Leistungsbezugs durchgeführt.

Photovoltaik und Batteriespeicher
Aufgrund der ansteigenden Energielast durch Ladestationen ist zu prüfen, ob ein zusätzlicher Energieerzeuger in Form einer PV-Anlagen sinnvoll ist. Diese ergänzende Variante der Stromerzeugung ist ebenfalls sehr umweltschonend, da keine zusätzlichen CO2-Emissionen verursacht werden. Ergänzend kann durch die Stromspeicherung der Eigenverbrauch erhöht werden. Solarer Strom steht den Ladesäulen somit auch nachts zur Verfügung und ermöglicht eine effiziente Nutzung der Photovoltaikanlage. Im Zuge der Konzeptgestaltung werden Anforderungen an den Brandschutz und der umgreifenden Versorgungstechnik mitberücksichtigt und aufgegriffen.

Investitionen / Wirtschaftlichkeit
Mit der integrierten Kostenplanung wird eine Auflistung aller anfallenden Investitionen übermittelt. Darunter fallen u. a. Kosten für Ladesäulen, Netzanbindung, Ausbau von Photovoltaikflächen und Batteriespeichern. Die Eigentümergemeinschaft kann ihre vorhandenen und bisher ungenutzten Dachflächen bedarfsgerecht einsetzen und Wertschöpfung generieren. Zudem werden bei bedarfsgerechter Planung der Ladeinfrastruktur Einsparpotentiale erzielt. Berechnungsgrundlage ist die DIN 276.

Fördermittel
Durch staatliche Förderungen für Ladesäulen und Batteriespeichern werden Investitionskosten minimiert. Aufgebaute Rücklagen können entsprechend anderweitig genutzt werden. Welche Fördermittel generell aktiviert werden, ist im laufenden Prozess zu klären.

Konnektivität
Synergien zwischen einer regenerativer Wärme- und Stromproduktion können in vielen Formen gegeben sein. Der Mehrwert besteht darin, nicht genutzten und regenerativen Strom für die eigene Wärmeversorgung zu nutzen, wenn dieser nicht mehr gespeichert werden kann. Somit muss noch weniger Strom aus dem vorgelagerten Stromnetz bezogen werden. Das spart Geld und hilft der Umwelt. Wir zeigen in ersten Schritten auf, wie die Gestaltung einer solchen sektorenübergreifenden Lösung aussehen kann.

Handlungsleitfaden

Bedarfsanalyse

  • Beschreibung der ggf. erforderlichen Verpflichtungen beim Ausbau einer eigenen Ladeinfrastruktur.
  • Prüfung und Bestimmung des Strom-, Leistungs- und Anschlussbedarfs der neuen Ladesäulen.

Standortanalyse

  • Definition möglicher Standorte für die Nutzung von Ladesäulen.
  • Darstellung der möglichen Anbindung ans Netz und die Photovoltaik-Anlage

Auslegung der Ladetechniken

  • Bestimmung der technische Einbindung einer Ladeinfrastruktur ans Netz und an die eigene Stromerzeugung.
  • Festlegung und Berücksichtigung der baulichen Parameter.
  • Technische Abstimmung mit Ladesäulenhersteller zur Ermittlung geeigneter Systeme

Nutzung und Betrieb

  • Auslegung einer Photovoltaik-Anlage zur wirtschaflichen Eigenstromproduktion.
  • Simulation zur Effizienzbestimmung eines Batteriespeichers.

Fördermöglichkeiten

  • Ermittlung der Fördermittel für:
    • Ladeinfrastruktur,
    • Stromerzeugung- und Speicherung,
    • Elektrofahrzeuge.

Wirtschaftlichkeit

  • Ermittlung der Investitionskosten mit Berücksichtigung der Födermöglichkeiten.
  • Berechnung der möglichen Einsparpotentiale durch den Nutzen von eigenerzeugtem regenerativen Strom als Treibstoff.
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