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Worms

Salamander-Gelände

Ausschreibung Energieversorgung und städtebaulicher Entwurf

Projekt Details

  • Auftraggeber
    Julius Berger International GmbH
  • Ansprechpartner Kunde
    Hans Gugumus
  • Techn. Planung / Umsetzung
    DME Consult GmbH
  • Partner
    Stadtverwaltung Worms, ebwo AöR
  • Projektlaufzeit
    2023 - 2025
  • Projektkosten
    ca. 168.000.000 €
Aufgabe

Im Auftrag der Stadtverwaltung Worms entsteht auf dem Gelände einer ehemaligen Lederfabrik ein neuer Verwaltungskomplex inklusive angrenzenden Einrichtungen wie Bauhof, Kindertagesstätte und Werkstätten für die städtischen Betriebe. In direkter Nachbarschaft entsteht zudem ein Gebäude für die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr. Dafür wurde eine umfassend neue und innovative Wärme- und Klimakälteversorgung für alle neuen Nutzungseinheiten unter Integration erneuerbarer Energieträger entwickelt und dabei bewusst auf Verbrennungsprozesse verzichtet. In Zukunft werden so höchsten Anforderungen an Emissionsstandards und Nachhaltigkeitsaspekten Rechnung getragen.

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Umsetzung

In der finalen Version des Konzeptes zur Versorgung entsteht eine Erzeugerstruktur mit besonders geringen Emissionen und hoher Redundanz innerhalb und zwischen den Liegenschaften. Mit dem Konzept der DME Consult GmbH konnte Julius Berger International aus Wiesbaden gemeinsam mit uns den Bieterwettbewerb im bundesweiten Ausschreibungsverfahren gewinnen.

Als primäre Ressource bei der Wärmeversorgung soll zukünftig industrielle Abwärme der Firma Renolit SE genutzt werden. Zur Erzeugung der Klimakälte für die Gebäudeteile werdenreversible Luft-Wasser-Wärmepumpen ausgeführt. Ein Erdregister zur Nutzung oberflächennaher Geothermie ist dabei optional.

Durch diese Konzeption wird zudem eine Redundanz zur Wärmeversorgung industrieller Abwärme geschaffen. Bei einem Ausfall der primären Versorgung, z.B. durch Revision, Anpassung von Betriebsprozessen oder Anlagenproblemen steht auch dann zukünftig stets ausreichend Wärme zur Verfügung.

    Ergebnis

    Die Integration industrieller Abwärme zur primären Wärmeversorgung führt im Ergebnis zu einer signifikant effizienteren Nutzung eingesetzter Primärenergie. Gleichzeitig ergibt sich eine Versorgungsredundanz bei Einsatz reversibler Wärmepumpen zur Kälteerzeugung. Auf vorhandenen Dachflächen wird Photovoltaik in Größenordnungen erzeugt, so dass ausreichend elektrische Energie als Antriebsenergie für die Kälteerzeugung zur Verfügung steht. Hierbei erzeugter Überschuss wird nach Abzug der Eigennutzung in das vorhandene Versorgungsnetz eingespeist oder über Lademöglichkeiten für E-Mobilität zur Verfügung gestellt.

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